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Der Basler Roche-Konzern wird künftig noch enger mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Universitätsklinikum und der Medizinischen Fakultät (alle Heidelberg) kooperieren.

Wie die Partner mitteilten, soll insbesondere auf dem Gebiet der personalisierten Krebsmedizin intensiver als bisher zusammengearbeitet werden. Erklärtes Ziel sei es, bereits in der frühen Entwicklung von Behandlungsansätzen schnell und unbürokratisch neue Forschungsprojekte zu starten, um die Diagnose und Therapie von Krebs kontinuierlich zu verbessern.

Kommentar: Die personalisierte Medizin wird in der Onkologie immer mehr zum Hoffnungsträger. Grund ist die niedrige Erfolgsquote der herkömmlichen Behandlung. Moderne Therapeutika richten sich hingegen auf die beim Patienten tatsächlich vorliegende molekulare Zielstruktur. Dabei wird anschließend die Medikamentenauswahl und -dosierung an die Fähigkeit zur Verstoffwechselung durch den Patienten angepasst.

Roche ist in der personalisierten Medizin gut aufgestellt. Mit dem Ausbau der Partnerschaft setzt das Schweizer Unternehmen weiter auf die enge Verzahnung von Pharma- und Diagnostikforschung. Dies hat sich das Unternehmen bereits viele Milliarden kosten lassen: So hat Roche bereits vor drei Jahren . 47 Mrd. Dollar für die US-Biotechfirma Genentech bezahlt.

[ilink url=“http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/article/826915/personalisierte-medizin-roche-kooperiert.html“] Link zur Quelle (Ärzte Zeitung)[/ilink]