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Der teure Franken und zunehmender Druck auf die Medikamentenpreise in Westeuropa machen dem Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern Roche zu schaffen. Die Umsätze gingen im ersten Quartal um ein Prozent auf 11 Mrd. Franken zurück.

Nach mehreren Quartalen mit rückläufigen Umsätzen erholte sich demgegenüber im ersten Jahresviertel das Geschäft mit dem bisherigen Gewinntreiber Avastin. Insgesamt erzielte Roche mit dem Krebsmedikament einen Umsatz von 1,385 Mrd. Franken (+1 Prozent). Deutliche Umsatzzuwächse von jeweils 7 Prozent erzielte der Konzern mit seinen Krebsarzneien Rituxan und Herceptin. Roche ist der weltweit führende Hersteller von Krebsmedizin. In der Pharmasparte erhöhte sich der Umsatz währungsbereinigt um 2 Prozent.

Der Baseler Konzern befindet sich derzeitig in Bemühungen den amerikanischen Gentechnikspezialisten Illumina zu übernehmen. Bislang weigert sich der US-Konzern jedoch, auf die 6,7 Mrd. Dollar schwere Roche-Offerte einzugehen.

[ilink url=“http://www.roche.com/de/media/media_releases/med-cor-2012-04-12.htm“] Link zur Quelle (Roche)[/ilink]