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Der deutsche Brillenhersteller Rodenstock steckt nach seiner Existenzkrise vor zwei Jahren immer noch in den roten Zahlen. Im vergangenen Jahr drückten die Zinsen für die hohe Schuldenlast von 340 Mio. Euro auf das Ergebnis, wie Rodenstock-Chef Oliver Kastalio berichtete.

Wie hoch der Verlust unter dem Strich ausfiel, ließ er auch auf Nachfragen offen. Die akute Krise habe Rodenstock aber überwunden. „Momentan haben wir keine Insolvenzgefahr“, betonte er. 2011 verbuchte Rodenstock einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von rund 55 Mio. Euro und damit in etwa soviel wie 2010.

Nach einem leichten Plus von 1,5 Prozent auf 366 Mio. Euro im Jahr 2011 steigerte das Unternehmen die Erlöse im ersten Halbjahr des laufenden Jahres auf 196,3 Mio. Euro (+ 6,9 Prozent). Dazu hat vor allem das Ausland beigetragen. „In China sind wir um 45 Prozent gewachsen“, sagte Kastalio, der seit November 2010 an der Spitze steht. Rund 80 Prozent des Umsatzes macht Rodenstock mit Brillengläsern, 20 Prozent mit Fassungen.

Das Münchner Traditionsunternehmen, das mehrheitlich dem Finanzinvestor Bridgepoint gehört, beschäftigt rund 4000 Mitarbeiter und war 2010 nach einem massiven Umsatzrückgang in Not geraten.

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