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Der französische Pharmakonzern Sanofi ist nach der Übernahme des US-Biotechunternehmens Genzyme für weitere Transaktion gut gerüstet. Nach dem der Konzern im ersten Quartal 2012 seinen Gewinn um 50 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro gesteigert hat, stellte Marketing- und Vertriebsvorstand Hans Peter Spek weitere Zukäufe in Aussicht.

Die Expansionsbemühungen sind eine Folge der ablaufenden Patente, durch die Sanofi seit Anfang 2009 ein Umsatzvolumen von 5,6 Mrd. Euro verloren habe. Unter dem Vorstandschefs Chris Viehbacher (seit Dezember 2008 aktiv) hat Sanofi rund 23 Mrd. Euro für M&A-Aktivitäten ausgegeben.

In diesem Jahr rechne Sanofi weiterhin mit einem Rückgang des Nettogewinns von 12 bis 15 Prozent. Kompensiert wird dies durch einen wachsenden Umsatz (+ 17,2 Prozent im ersten Quartal) in den Schwellenländern. Die wichtigsten Märkte dort seien Brasilien, China und Russland. In Deutschland sind die Umsätze dagegen rückläufig, auch wenn in Hoechst mit dem Diabetes-Mittel Lantus der wichtigste Umsatzbringer produziert wird. Auch das noch in der Entwicklung befindliche Diabetesmittel Lyxumia soll nach erfolgreicher Zulassung in Hoechst produziert werden.

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