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In den letzten Wochen mehrten sich die Nachrichten über „notleidende“ Krankenkasssen. Sanierungsansätze und Zwangsfusionen waren die Folgen. wiwo.de meldete am 28. Mai, dass weitere 22 Krankenkassen „gefährdet“ seien. Wie werden genau diese Krankenkassen mit der Situation umgehen?

Es kann davon ausgegangen werden, dass die Krankenkassen, die noch einen Handlungsspielraum sehen, versuchen werden, die Ausgaben zu reduzieren. Damit werden in den nächsten 12 Monaten bei vielen Krankenkassen schnelle Umsetzungen neuer Verträge zu verfolgen sein. Damit steigt der Druck im Erstattungsmarkt (auch bei Hilfsmitteln). Es bleibt für die Leistungserbringer kaum Zeit die eigenen Ressourcen anzupassen, oder gar Geschäftsmodell zu überdenken.

Für die nächsten 12-18 Monate ist von einem flächendeckenden Phänomen auszugehen. Sicherlich können wir die Krankenkassen identifiziert werden, die für ein solches Handeln in Frage kommen, um auf die Gesprächsführung vorzubereiten.