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Im ersten Halbjahr 2011 mussten bereits 19 Apotheken in Rheinland-Pfalz aufgrund aktueller Sparmaßnahmen schließen. Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen seien im Juli 2011 gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,2 Prozent (knapp 13 Mio. Euro) auf 102,6 Mio. Euro zurückgegangen. Um 5,4 Prozent sanken die Arzneimittelausgaben von Januar bis Juli 2011. Auch die Zahl der verkauften Packungen ist um 7,8 Prozent gesunken, rund 243.000 Packungen weniger als im Vorjahr (Juli 2010). Dabei verschrieben die Ärzte nicht nur weniger Packungen, sondern stellten auch weniger Rezepte aus (Rückgang um 7,2 Prozent). Die rückläufige Zahl der verkauften Packungen trifft die Apotheker doppelt hart, da sie für die Jahre 2011 und 2012 pro Packung nur noch einen Betrag von 6,05 Euro erhalten. Zuvor lag dieser Betrag bei 6,35 Euro.

[ilink url=“http://www.lav-rp.de/res/Presse-Archiv/2011/110906_am-ausgaben.pdf“]Link zur Quelle (Apothekerverband Rheinland-Pfalz)[/ilink]