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Der Pharmakonzern Stada wird das Markenprodukt-Portfolio von Grünenthal für die zur EU gehörigen Märkte Mitteleuropas entgegen der ursprünglichen Absicht nicht vollständig übernehmen. Damit reagiert Stada auf die von der Karttellbehörde nicht gebilligte Transaktion und machte so Gebrauch von einem vertraglich gesicherten Rücktrittsrecht.
 
Der Kaufpreis für das verbliebene Markenprodukt-Portfolio sinkt infolgedessen von etwa 360 Millionen Euro auf 152 Millionen Euro.
 
Ursprünglich hatte der Konzern aus Bad Vilbel im Juli angekündigt, ein Arzneimittelpaket mit 14 Präparaten vom Rivalen Grünenthal  für zahlreiche Märkte in Mittel- und Osteuropa sowie im Nahen Osten einschließlich der Vertriebsstrukturen zu erwerben.
 
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