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Das Pharmaunternehmen Stada plant angesichts der aktiven Konkurrenz unter den Generikaherstellern auch anorganisch zu wachsen. „Angesichts dessen wollen und müssen auch wir unser organisches Wachstum durch Zukäufe ergänzen“, sagte der Chef des Arzneimittelherstellers, Hartmut Retzlaff, im Rahmen der Hauptversammlung in Frankfurt.

Hintergrund der Wachstumspläne bei Stada ist, dass auch die Generikahersteller den Sparmaßnahmen in den Gesundheitssystemen ausgesetzt sind und daher von niedrigeren Löhnen in ausländischen Produktionsstätten profitieren wollen. Aus diesem Grund will das Unternehmens aus Bad Vilbel seine Arzneimittelfertigung stärker auf ausgewählte Standorte konzentrieren, vor allem in Serbien, Bosnien-Herzegowina, Russland und Vietnam.

Ziel möglicher Transaktionen seien besonders Markenprodukte und wachstumsstarke Schwellenländer – wie z.B. Russland. In dem für Stada zweitwichtigsten Markt war das Unternehmen 2004 eingestiegen und hatte ein Jahr später die russische Firma Nizhpharm übernommen und 2007 die Pharmagruppe Makiz erworben. Im Frühjahr dieses Jahres scheiterten jedoch zwei geplante Übernahmen (Pharmastandard, Valenta) in Russland.

[ilink url=“http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/pharma-fusionen-stada-will-sich-nicht-abdraengen-lassen/6690602.html“] Link zur Quelle (Handelsblatt)[/ilink]