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Die durchschnittlichen Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel und Impfstoffe lagen im Januar um 5,4 Prozent und im Februar um 5,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Diese Entwicklung führt IMS Health vor allem auf rezeptpflichtige Medikamente und das Verschreiben größerer Packungen zurück.

Der Befürchtung der Kankenversicherung, dass diese Entwicklung anhalten könne, widerspricht der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI): „Abgesehen davon, dass der von den Kassen herangezogene Vergleich von zwei Monaten bei der komplexen Dynamik der Arzneimittelversorgung kaum Rückschlüsse auf den Trend zulässt, sind Kostenanstiege durch therapeutische Verbesserungen unvermeidbar.“

Zudem monierte vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer, dass die Rechnung verzerrt sei, wenn man lediglich zwei Monate als Grundlage für eine Hochrechnung nehme.  Auf der Basis von zwei Monaten eine Steigerung von 1,5 Mrd. Euro für das ganze Jahr 2012 hochzurechnen, sei „reine Spekulation“.

[ilink url=“http://news.doccheck.com/de/article/208815-arzneimittelkosten-da-steigen-sie-wieder/“] Link zur Quelle (Doc Check)[/ilink]