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Während die gesetzlichen Krankenkassen – unter anderem in einem Artikel in einem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ – glauben machen wollen, dass immer mehr Privatversicherte in die gesetzliche Krankenkasse wechseln wollen, sprechen die Zahlen eine andere Sprache:

Im Jahr 2010 verzeichneten die private Krankenversicherung 153.200 Abgänge zur gesetzlichen Krankenversicherung, aber 227.700 Zugänge, was einem Plus von 74.500 entspricht. Viele Wechsler müssen auch aufgrund der gesetzlichen Vorgaben in die GKV eintreten.

Kommentar: Die steigenden Beiträge zur privaten Krankenversicherung zu Beginn jeden Jahres sind eine willkommene Gelegenheit Stimmung gegen die Versicherungsunternehmen zu machen. Doch die Zahlen zeigen, dass die private Krankenversicherung weiterhin beliebt ist. Ein wichtiges Element für die Zukunftssicherung der privaten Krankenversicherung wäre es aber, wenn diese direkt mit den Leistungserbringern Verträge abgeschließen könnten, um so die Ausgabenseite besser steuern zu können.

[ilink url=“http://www.aerzteblatt.de/archiv/119021/Private-Krankenversicherung-Freiberufler-und-Rentner-wollen-wechseln“]Link zur Quelle (Ärzteblatt)[/ilink]