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Im Rahmen der aktuelle Studie des RWI`s, die im Auftrag des Bundes­verbandes Deutscher Privatkliniken (BDPK) erstellt wurde, wurden Allgemeine Krankenhäuser verschiedener Trägerschaft hinsichtlich ihrer Arbeitsweise und Profitabilität untersucht. Dabei wurden folgende Ergebnisse veröffentlicht:

  • Der Schweregrad der behandelten Patientenfälle ist in Krankenhäusern privater Träger mit einem Case Mix von 30,4 Punkten je Vollkraft höher als in Krankenhäusern freigemeinnütziger (26,5 Punkte je Vollkraft) und kommunaler Träger (25,0 Punkte je Vollkraft).
  • Die meisten Fallzahlen pro Vollkraft weisen die freigemeinnützigen Träger auf (26,0), gefolgt von den privaten (25,2) und den kommunalen (24,2).
  • Die EBITDA-Marge bei Kranken­häusern privater Träger im Jahr 2009 bei 10,6 Prozent der Gesamterlöse. Häuser freigemeinnütziger und kommunaler Träger wiesen mit 6,3 beziehungsweise 5,9 Prozent deutlich einen niedrigeren Ertrag aus. 
  • In 2009 investierten private Träger 9,7 Prozent ihrer Gesamterlöse. Bei kommunalen Trägern lag die Investitionsquote bei 6,7 Prozent, bei freigemeinnützigen bei 5,4 Prozent.

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