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Die Deutsche Telekom plant den Ausbau ihres Konzerngeschäftsfelds Gesundheit. Gemeinsam mit der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft AG (HÄVG AG), einem Tochterunternehmen des Deutschen Hausärzteverbandes e.V., will die Telekom ein Rechenzentrum gründen.

Das neue Unternehmen mit Sitz in Köln soll Versorgungsverträge, unter anderem zwischen Hausärzten und Krankenkassen, IT-gestützt abrechnen. Die Telekom übernimmt im Gemeinschaftsunternehmen die Mehrheit, die HÄVG AG eine Minderheitsbeteiligung. Das Bundeskartellamt muss über das Vorhaben noch entscheiden.

Derzeit betreuen rund 13.000 Ärzte in mehreren Bundesländern fast drei Millionen Patienten in Hausarztverträgen. Zum 1. Januar 2013 starten weitere HzV-Verträge in Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie in Hessen.

Kommentar: Für die Deutsche Telekom ist diese Kooperation ein wichtiger Schritt für den Ausbau ihres Konzerngeschäftsfeldes Gesundheit. Anfang des Jahres hatte die Telekom bereits ihre Beteiligung beim IT-Dienstleister HMM Deutschland GmbH aufgestockt. Spezialgebiet des Unternehmens aus Moers ist die Vernetzung von Krankenkassen beispielsweise mit Apotheken, Reha-, Sanitätsfachhandel oder Orthopädietechnikern.

[ilink url=“http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/aerztliche_verguetung/article/821622/abrechnung-hausaerzteverband-will-telekom-boot-holen.html“] Link zur Quelle (Ärzte Zeitung)[/ilink]