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Das israelische Pharmaunternehmen Teva Pharmaceutical Industries, welches in 60 Ländern mit über 46.000 Mitarbeitern aktiv ist, muss aufgrund roter Zahlen sein Sparprogramm verschärfen. Der weltgrößte Generikahersteller, dem auch seit dem Frühjar 2010 die Firma Ratiopharm angehört, will bis Ende 2014 weltweit 5000 Stellen streichen. Dies wird etwa jeden zehnten Arbeitsplatz des Konzerns betreffen.

Mit dieser Maßnahme sollen die Kosten um eine Mrd. Dollar gesenkt werden. Bis zum Jahr 2017 sollen es zwei Mrd. Dollar sein. Bevor die Einsparungen jedoch Wirkung zeigen, muss zunächst mit rund 1,1 Mrd. Dollar Kosten für den Stellenabbau gerechnet werden. In welchem Ausmaß das Ulmer Pharmaunternehmen Ratiopharm durch die Streichungen betroffen ist, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Teva hatte zuletzt immer weniger verdient und war im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Der Umsatz wird in diesem Jahr nach der aktuellen Prognose des Unternehmens stagnieren.

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