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Der weltgrößte Generika-Hersteller Teva hat aufgrund der Wirtschaftsflaute und Einsparungen im europäischen Gesundheitswesen seine Gewinn- und Umsatzziele für dieses Jahr gesenkt. Diese Entwicklung war abzusehen, denn der neue Vorstandsvorsitzende Jeremy Levin hatte Anfang des Monats die Geschäftsziele seines Vorgängers nicht bekräftigen wollen. Während Shlomo Yanai 22 Mrd. Dollar Umsatz machen wollte, prognostizierte Levin für das Gesamtjahr nun einen Umsatz zwischen 20 und 21 Mrd. Dollar.

Der israelische Pharmakonzern ist das Mutterunternehmen von Ratiopharm. Das Unternehmen aus Ulm macht einen Großteil des europäischen Geschäftes von Teva aus, hatte aber vor allem in den Schlüsselmärkten Deutschland und Frankreich in diesem Jahr weniger Umsatz erzielt.  Teva wollte in Europa ein Wachstum von vier bis sechs Prozent erreichen.

[ilink url=“http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/pharmaindustrie-generikariese-teva-senkt-prognosen/6672724.html“] Link zur Quelle (Handelsblatt)[/ilink]