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Der TK-Hausarztvertrag startet nun auch in Schleswig-Holstein, dem achten von neun Bundesländern, in denen der seit Januar 2012 geltende Vertrag gestartet wird.Die Probleme – hauptsächlich mit dem Datenschutz  – seien gelöst, sodass sich die Hausärzte einschreiben können. TK-Chef Dr. Johann Brunkhorst geht davon aus, dass rund 20 Prozent der 1700 Hausärzte teilnehmen werden.

Rio Morawe, Hausarzt aus Flintbek und Mitglied im Vorstand des Hausärzteverbandes, beschreibt die Modalitäten zur Honorierung als einen „Mix aus Pauschale und Einzelleistungsvergütung.“ Teilnehmende Ärzte erhalten eine kontaktabhängige Pauschale von 95 Euro im ersten Halbjahr (maximal einmal) und bei einem weiteren Kontakt im zweiten Halbjahr 50 Euro. Hinzu kommen Zuschläge und Einzelleistungsvergütungen.

Bei einem Hausarztvertrag fungiert der Hausarzt als erster Ansprechpartner und berät darüber hinaus in einer Art „Lotsen“-Rolle den Patienten über weitere diagnostische und therapeutischen Möglichkeiten bei der Suche nach einem geeignetsten Facharzt. Die Krankenkassen versprechen sich durch diese gezielten Überweisungen Kosteneinsparungen durch Einsparung von Ressourcen, wie z.B. auch vermeidbare Mehrfachuntersuchungen.

[ilink url=“http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gp_specials/special2-hausarztvertraege/article/841331/schleswig-holstein-tk-hausarztvertrag-startet.html“] Link zur Quelle (Ärzte Zeitung)[/ilink]