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Präsident Barack Obamas Gesundheitsreform, die Anfang 2014 mit voller Wirkung in Kraft tritt, zielt darauf ab, den Versicherungsschutz auf über 30 Millionen Amerikaner auszudehnen. Dies allerdings zwingt die amerikanischen Krankenversicherer zu massiven Kosteneinsparungen, etwa bei den Kosten für präventive Gesundheitsdiensten. Zudem wird auch eine neue Steuer auf medizinische Geräte zum Tragen kommen.

In der vergangenen Woche haben Diagnosedienstleister wie bspw. Quest Diagnostics oder auch die Medizintechnickhersteller Johnson & Johnson und Abbott Laboratories von einem Rückgang bei der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen im Vorfeld der Reform berichtet. Auch der Elekronikkonzern Philips kämpft mit seinem USA-Geschäft und musste einen Auftragsrückgang von 5 Prozent verschmerzen.

Im letzten Jahr haben die Unternehmen im US-Krankenversicherungsmarkt aus diesem Grund verstärkt durch Zukäufe ihre Marktposition gefestigt. So kaufte etwa der US-Versicherungskonzern Aetna das Pharmazie- und Gesundheitsunternehmen Coventry Health Care Inc. für 7,3 Mrd.