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Wachsender Druck für die Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) und DaVita Healthcare Partner in den USA: Die US-Regierung will die Kosten für Dialysebehandlungen deutlich senken. Das Einsparpotential soll über die nächsten zehn Jahre gerechnet rund 5 Mrd. Dollar betragen. Schon ab Beginn des kommenden Jahres sollen die Dialysezentren von DaVita Healthcare Partners und FMC nach einem Vorschlag der US-Regierung 9,4 Prozent weniger für Dialysebehandlungen von Medicare bekommen.

Die Einschnitte könnten damit unerwartet hoch ausfallen. Nach Regierungsberichten soll die Krankenversicherung über Jahre hinweg zu viel für ein Medikament gegen Blutarmut bezahlt haben, das bei der Blutwäsche zum Einsatz kommt. Deswegen wird versucht, die Kosten nun einzuschränken. Seit 2011 rechnet Medicare Dialysebehandlungen pauschal ab und vergütet die erbrachten Leistungen nicht mehr einzeln. Zuletzt gab FMC die durchschnittliche Vergütung pro Behandlung in den USA mit 359 Dollar an.

Rund eine halbe Million Menschen leiden in den USA an chronischen Nierenversagen. Versorgt werden die Betroffenen landesweit in 5.000 Dialysezentren. Die beiden größten, börsennotierten Dialyse-Unternehmen auf dem amerikanischen Markt sind Fresenius Medical Care und DaVita Inc. Zusammen vereinen sie rund 60 Prozent des Marktanteils, sind für die Behandlung von fast 300.000 Patienten verantwortlich und besitzen rund 80 Prozent aller Dialysepatienten Programme.

[ilink url=“http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-07/27282282-fmc-bekommt-wohl-weniger-geld-von-krankenversicherung-medicare-015.htm“] Link zur Quelle (Finanznachrichten.de)[/ilink]