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Die Schlagzeilen zum Markt der Versandapotheken haben sich in den letzten Wochen gehäuft: Erst der diskutierte Verkauf von DocMorris, dann die Entscheidung des Bundesrats der AMG-Novelle mit einem Rx-Boni Verbot, gefolgt von der Nachricht über den Tod des Inhabers der Sanicare Apotheke, Johannes Mönter, sowie die anschließende Insolvenz.

Nun geht das Gerücht durch die Presse, dass die Drogeriemarktkette dm den Ausstieg aus der Zusammenarbeit mit Europa Apotheek Venlo (EAV) plane. Neuer Kooperationspartner soll den Gerüchten zufolge die schweizerische Versandapotheke „zur Rose“ sein.

Kommentar: Die hier erwähnte Fülle von Nachrichten könnte ein erster Indikator dafür sein, dass im Markt der Versandapotheken größere Veränderungen bevorstehen. Nicht erwähnt wurde in diesem Zusammenhang, die Schlecker-Insolvenz, die der Versandapotheke Vitalsana ein Großteil des Umsatzes gekostest hat.

DocMorris hatte am heftigsten unter der Entscheidung des Bundesrates gelitten, da hier das Geschäftsmodell für die Versandapotheke zu einem Großteil an der Nutzung des Rx-Boni ausgerichtet war. Kurzum lässt sich konstatieren, dass den Playern 1-3 in diesem Markt der Boden unter den Füßen weggebrochen ist. Dass sich der Markt in der nächsten Zeit neu ordnen könnte ist zu erwarten. Fraglich ist hierbei, wie Leistungserbringer der Arznei- und Hilfsmittelversorgungen diesen Veränderungsschritt im Markt für sich positiv nutzen können.

[ilink url=“http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/markt/dm-zur-rose-statt-europa-apotheek?page=0,0#text“]Link zur Quelle (Apotheke ad hoc)[/ilink]