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Die Offenlegung der Vorstandsbezüge der gesetzlichen Krankenkassen im Bundesanzeiger offenbart ein sehr heterogenes Bild: So liegen zwischen den Top-Verdienern der verschiedenen Kassenarten – wie z.B. bei der Ersatzkasse und den Innungskrankenkassen – bis zu 100.000 Euro pro Jahr. Zudem variieren die Steigerungsraten von +0,7 Prozent bis 20,6 Prozent enorm. Den stärksten Zuwachs bei den Bezügen meldeten die Barmer GEK (+19,05 Prozent) und die IKK classic (+20,58 Prozent).

Grundsätzlich verdienten die Top-Vorstände der Kassen im Jahr 2011 mehr als 200.000 Euro. Ausgenommen hiervon sind lediglich die Innungskrankenkassen (IKK), bei denen die höchsten Vorstandsbezüge bei circa 180.000 Euro liegen. Top-Verdiener war der Vorstand der Techniker Krankenkassen mit 283.445,76 Euro.

Von den noch rund 150 bestehenden gesetzlichen Krankenkassen haben 118 die Bezüge ihres Vorstandes – zu deren Meldung sie nach dem Sozialgesetzbuch verpflichtet sind – eingereicht.

[ilink url=http://www.krankenkassen-direkt.de/news/news.pl?val=1331715950&news=303191588] Link zur Quelle (Krankenkassen Direkt)[/ilink]