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Im Herbst 2010 hat das Bundesministerium für Gesundheit den „Wissenschaftlichen Beirat zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs“ beauftragt, den Jahresausgleich 2009 zu evaluieren. Der Wissenschaftliche Beirat hat in seinem Bericht festgestellt, dass durch den morbi-RSA die Deckung der durchschnittlichen Leistungsausgaben verbessert werden konnte. Sowohl die Überdeckung bei Versicherten, die keine der im RSA berücksichtigten Krankheiten haben, als auch die Unterdeckungen bei multimorbiden Versicherten seien gegenüber dem Alt-RSA erheblich reduziert worden.

Die Herausforderung besteht auch für die Zukunft darin, die im RSA berücksichtigen 80 Krankheiten in ihrer Entwicklung und in ihrem Leistungsverzehr so zu beurteilen, dass ein angemessener Leistungsausgleich durch den morbi-RSA sichergestellt wird.