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Im Vergleich des Jahres 2010 zu 2009 stieg die Bedeutung des Exports in der deutschen Pharmaindustrie. Die Jobsituation blieb stabil und die Investitionen in Forschung und Entwicklung gingen leicht zurück. Insgesamt erwirtschafteten die Konzerne einen Umsatz von 38,8 Milliarden Euro (plus 4,4 Prozent, davon 18,8 Mrd. Euro im Inland (plus 3,2 Prozent) und 20,0 Mrd. Euro im Ausland  (plus 5,6 Prozent)).

Insgesamt haben die 43 Mitgliedsunternehmen des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) im Jahr 2010 mehr als 85.000 Menschen (-0,7 Prozent) beschäftigt.

Die Investitionen der Branche in Sachanlagen sanken um 13,7 Prozent. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung lagen bei 0,7 Prozent unter dem Niveau von 2009. Da es in diesem Bereich in den Vorjahren jeweils signifikante Wachstumsraten gegeben hatte, ist die Bereitschaft zu Investitionen deutlich zurückgegangen. Vor allem die seit August 2010 geltende Erhöhung des Herstellerrabattes könnte dafür eine Ursache sein.