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Laut einer Prognose der OECD werden 75 Prozent aller Amerikaner bis zum Jahr 2020 fettleibig sein. Im Vergleich lagen die Amerikaner bereits 2008 mit einer Fettleibigkeitsrate von 33,8 Prozent genau doppelt so hoch wieder der Durchschnitt aller OECD-Länder. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen reichen von steigenden Gesundheitsausgaben bis hin zu höheren Sterberaten infolge von Herzinfarkt und andere durch Fettleibigkeit verursachte Krankheiten.

[ilink url=http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2012/03/27/oecd-prognose-2020-werden-drei-viertel-aller-us-amerikaner-fettleibig-sein/] Link zur Quelle (Deutsche Gesundheitsnachrichten)[/ilink]

Kommentar: Der Anstieg von schwergewichtigen Menschen ist kein für die USA isoliertes Phänomen. Auch in Deutschland lassen sich Tendenzen einer dicker werdenden Bevölkerung erkennen. Dies hat neben den persönlichen Einschränkungen auch Implikationen für die Hersteller, die insbesondere im Rehahilfsmittelbereich tätig sind. Vom Badewannenlifter über den Rollsuhl bis hin zum Pflegebett gibt es Hilfsmittel, die eine „patiententragende“ Funktion haben und die für die zukünftigen Gewichtsanforderungen ausgelegt sein müssen. Sicherlich ist der Zeitpunkt für den deutschen Markt noch etwas früh, um über einen echten XXL-Patienten-Markt zu sprechen. Vor dem Hintergrund, dass jedoch sämtliche Rehahilfsmittelhersteller in den USA wie auch in Deutschland ihre Produkte anbieten, besteht die Frage nach einer Marktbearbeitung dieses Segments ebenfalls für den deutschen Raum.