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Das Geschäft mit gesetzlichen Zusatzversicherten hat für Impulse bei den privaten Krankenversicherern Alte Oldenburger und Provinzial Kranken gesorgt. Im letzten Jahr haben beide Unternehmen bei den Prämieneinnahmen und der Zahl der Versicherten zugelegt. Die Unternehmen, die zur VGH-Gruppe gehören, erzielten Bruttobeitragseinnahmen von 263 Millionen Euro – 4,2 Prozent mehr als 2011.

Die Zahl der Vollversicherten legte um fast 2.200 auf 60.747 zu. Bei den Zusatzversicherten gab es ein Plus von 1,8 Prozent auf gut 248.000. Hier profitierten die Unternehmen nach eigenen Angaben vor allem von der Kooperation mit der AOK Niedersachsen.

KommentarMit der Gesundheitsreform haben die gesetzlichen Krankenkassen die Möglichkeit erhalten, ihren Versicherten in Kooperation mit Privaten Krankenversicherungen Zusatzversicherungen anzubieten. Gleichzeitig sind einige Leistungen aus dem gesetzlichen Leistungskatalog gestrichen oder reduziert worden. Seit einigen Jahren haben sich die Kooperationen etabliert, sodass private Zusatzversicherungen auch direkt von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden.

Die Alte Oldenburger und die AOK Niedersachsen haben unter dem Namen AOK-Privat Versicherungsprodukte entwickelt, die eine Ergänzung zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung darstellen. Nach Angaben der AOK haben dieses Angebot, mit dem etwa finanzielle Eigenbeteiligungen für Sehhilfen, den Zahnersatz und den Auslandsreisekrankenversicherungsschutz ausgeglichen werden, rund 120.000 Versicherte in Anspruch genommen.

[ilink url=“http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/837494/pkv-profitable-kooperation-gkv.html“] Link zur Quelle (Ärzte Zeitung)[/ilink]