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Seit 2010 können die Zyto-Apotheken nicht mehr weiterverarbeitungsfähige Teilmengen (Verwürfe) abrechnen. Mit der seit März geltenden neuen Hilfstaxe wird ab dem 1. August geprüft, welche Verwürfe abrechnungsfähig sind.

Denn viele Apotheken lassen mittlerweile ihre Sterilrezepturen bei Herstellerbetrieben anfertigen. Zur Kontrolle müssen Apotheken künftig angeben, ob parenterale Zubereitungen in der Apotheke oder bei einem externen Anbieter angefertigt werden. Zur Identifizierung des Hersteller gilt dann eine beim Deutschen Apothekerverband (DAV) beantragte Herstellernummer. Vergeben wird die Nummer durch die Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker (WuV).

Die Kassen, denen bislang nicht klar war, wo die Sterilrezepturen hergestellt wurden, wollen ferner auch kontrollieren, ob die abgerechneten Verwürfe im Einzelfall gerechtfertigt sind: Dazu müssen die Apotheken minutengenau angeben, wann die Verwürfe angefallen sind.

Da Lohnhersteller für mehrere Apotheken tätig sind, sind hier die Auflagen strenger: Nur bei bestimmten kurzlebigen Substanzen wie Cabazitaxel, Mitomycin und Vinblastin dürfen die Apotheken nach einer bestimmten Zeit die im Herstellbetrieb nicht mehr verwendeten Anbrüche abrechnen.

[ilink url=“http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/apothekenpraxis/apotheken-muessen-hersteller-offen-legen“] Link zur Quelle (Apotheke Adhoc)[/ilink]