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Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) will mehr Transparenz bei der Abrechnung von parenteralen Zubereitungen und will daher seinen Anspruch, Einkaufspreise Zytostatika verarbeitender Apotheken offen gelegt zu bekommen, jetzt im formellen Verwaltungsverfahren durchsetzen.

Hintergrund ist die neue, Anfang März dieses Jahres in Kraft getretene, Hilfstaxe. Darin regeln DAV und GKV-Spitzenverband, welche Zuschläge Apotheken für die Anfertigung von Rezepturen erhalten und welche Einkaufspreise für Fertigarzneimittel sie den Kassen in Rechnung stellen können. Mit der neuen Hilfstaxe wurde der Nachlass, den die Apotheker auf ihren Einkaufspreis für generische Zytostatika der GKV gewähren, von zehn auf 25 Prozent erhöht.

Der Spitzenverband beharrt allerdings weiterhin darauf, vom Gesetzgeber den Auftrag erhalten zu haben, marktgerechte Preise auszuhandeln. Bislang geben die Apotheker keine Auskunft über die erzielten Einkaufspreise.

[ilink url=“http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/818009/preis-abfrage-gkv-erhoeht-druck-zyto-apotheker.html“] Link zur Quelle (Ärzte Zeitung)[/ilink]