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Der geplante Verkauf von Zytoservice durch den Berliner Finanzinvestor capiton ist offenbar voerst gescheitert. Eingentlich wollte capiton (2007: Einstieg für 40 Mio. €) zu Beginn des Jahres seinen Minderheitsanteil von 40 Prozent an den Hamburger Herstellerbetrieb verkaufen, doch dann sorgten Presseberichte über illegale Beraterverträge in der Branche für Verunsicherung.

Nun hat Capiton nach Gesprächen mit einem potenziellen Interessenten den Verkaufsprozess vorerst abgebrochen. Im angebotenen Preis sollen sich die verbesserten Wachstumsperspektiven nicht ausreichend niedergeschlagen haben, heißt es aus internen Kreisen.

Der Verkaufspreis – vermutlich ein dreistelliger Millionen-Betrag – könnte aber zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal steigen. Denn in einem Jahr treten für Sterillabore neue Regeln in Kraft, u. a. zu den Reinraumklassen. In der Branche wird fest damit gerechnet, dass zahlreiche Zytoapotheker dann das Handtuch werfen und ihre Rezepturen bei Herstellbetrieben wie Zytoservice anfertigen lassen.

[ilink url=“http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/markt/zytoservice-verkauf-verschoben“] Link zur Quelle (Apotheke Adhoc)[/ilink]