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Das deutsche Pharmaunternehmen Merck (Mitarbeiter: 38.154) hat seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 1,2 Mrd. Euro mehr als verdoppelt (Vorjahr: 567 Mio. Euro). Dazu beigetragen hätten vor allem niedrigere Kosten für den Konzernumbau und die Nachfrage aus den Schwellenländern. „Wir sind so profitabel gewesen wie noch nie“, sagte Unternehmenschef Karl-Ludwig Kley am Donnerstag bei der Vorstellung der Bilanz.

Konkret verursachte der eingeschlagene Sparkurs, mit dem Merck vor allem die Profitabilität des Pharmageschäfts erhöhen möchten, 184 Mio. Euro. Im Jahr zuvor belastete dieser das Unternehmen noch mit noch mit Kosten von 605 Mio. Euro.

Das Darmstädter Unternehmen (Mitarbeiter in Deutschland: 10.868) musste aber aufgrund des starkes Euros beim Umsatz Abstriche hinnehmen: Der Erlös ging um 0,4 Prozent auf 10,7 Mrd. Euro zurück. Auch für 2014 erwartet das Unternehmen einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Ein Zuwachs sei allerdings auch die Übernahmen möglich. Der geplante milliarden­schwere Zukauf der britischen Spezialchemiefirma AZ Electronic könne noch im ersten Halbjahr 2014 zum Abschluss kommen.

[ilink url=“http://www.merck.de/de/presse/extNewsDetail.html?newsId=A35E7F047B232230C1257C92005DBFD0&newsType=1″] Link zur Quelle (Merck)[/ilink]