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Die starke Generika-Konkurrenz hat das Ergebnis des US-Pharmakonzern Pfizer im ersten Quartal belastet. Der Gewinn des weltweit größten Pharmakonzerns sackte auf 1,79 Mrd. Dollar, das ist ein Minus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2,22 Mrd. Dollar). Alles in allem gab der Umsatz um 7 Prozent nach auf 15,41 Mrd.Dollar.

Besonders hart trifft es den Konzern beim Cholesterinsenker Lipitor. Hier profitieren die Generika-Hersteller von dem ausgelaufenen Patentschutz für das Medikament: Der Umsatz mit Lipitor brach um über 40 Prozent ein – 85 Prozent des Umsatzrückgangs im Konzern gehen auf den Lipidsenker zurück.

Pfizer senkte derweil erneut seine Erwartungen an das laufende Jahr und fürchtet nun, dass der Umsatz auf 58,0 Mrd. Dollar fällt (Vorjahr: 67,4 Mrd. Dollar).

Konzernchef Ian Read will den Problemen mit einem Stellenabbau und einer Reduzierung der F&E Ausgaben begegnen. Zudem verkaufte Pfizer erst kürzlich die Babynahrungssparte an den Schweizer Nahrungsmittel-Konzern Nestlé und bietet aktuell das Geschäft mit der Tiergesundheit zum Verkauf an.

[ilink url=“http://www.pfizer.com/news/press_releases/pfizer_press_release.jsp?guid=20120501006028en&source=RSS_2011&page=1″] Link zur Quelle (Pfizer)[/ilink]