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Im Rahmen einer Leserbefragung der Fachzeitung „Apotheke Adhoc“ hinsichtlich der Bedeutung des Außendienstes von Generikafirmen für Apotheken gaben die Befragten ein eindeutiges Meinungsbild ab:  38 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass es für sie kein Problem sei, wenn Generikafirmen keinen Außendienst mehr hätten. Infolge der Rabattverträge gäbe es ohnehin nichts mehr zu besprechen. 12 Prozent sind sogar der Meinung, dass heute gar kein Hersteller mehr einen Außendienst brauche.

Dagegen finden 16 Prozent die Streichung des Außendienst zwar aus Sicht des Herstellers konsequent, aber schade für die Apotheke. Knapp ein Drittel ist der Meinung, dass Apotheker und Ärzte den direkten Kontakt brauchen und dass das Geschäft ohne Außendienst schwieriger ist.

Kommentar: Erst jüngst hat der Generikakonzern Actavis seinen kompletten Außendienst freigestellt. Zur Begründung fügte man beim Schweizer Unternehmen an, dass das Generikageschäft in Deutschland extrem kurz- und schnelllebig geworden sei. Infolge einiger gewonnener Ausschreibungen sei man zu Kosteneinsparungen gezwungen, um die Ertragskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmen in Zukunft zu sichern. Von dieser Maßnahme betroffen waren 30 Mitarbeiter.

Ob dieses Szenario – der Verzicht auf den Außendienst –  auch auf den Hilfsmittelmarkt übergreifen könnte, ist eher schwer vorstellbar. Für Medizintechnikhersteller ist der Außendienst der wichtigste Vertriebs- und Servicekanal. Insbesondere vor dem Hintergrund beratungsintensiver Produkte kommt dem Außendienst bei der Pflege der Kundenbeziehung eine hohe Bedeutung zu.

[ilink url=“http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/markt/abschied-vom-aussendienst“] Link zur Quelle (Apotheke Adhoc)[/ilink]