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In vielen Unternehmen gehört die wortlose Vereinbarung eines Meetings über das interne Mailsystem sowie die Buchung von Räumen und weiteren Ressourcen schon lange zum Arbeitsalltag – eine Funktion, welche auch bei niedergelassenen Arztpraxen zukünftig stärker zum Einsatz kommen kann. Die Idee ist, Patienten und Kollegen des Arztes die Möglichkeit zu geben, ihre Termine direkt in seinem Kalender anzufragen bzw. auch reservieren zu können. Unter Umständen ein „echter“ Schritt in Richtung Prozessoptimierung bei der Terminvergabe. Verbringt eine Artzhelferin heutzutage täglich mehrere Stunden mit dem Beantworten von Anrufen zum Zweck der Terminvereinbarung, so könnte dieser zeitliche Aufwand bald der Vergangenheit angehören. So denken zumindest die Anbieter und Entwickler der hierzu entsprechenden Softwareprogramme, die das Terminmanagement einer Arztpraxis komplett übernehmen könnten.

Kommentar: Was nach einer innovativen und auch naheliegenden Lösung zur Optimierung des Terminvergabeprozesses im Praxisalltag klingt, wird durch die Möglichkeiten und den Zugang, den die Zielgruppe des Arztes zu einem PC hat, begrenzt. Mit Heranwachsen der nächsten Generation kann ein solches Feature über die Einbindung in einer Smartphone-App zusätzliche Wachstumschancen erhalten. Bei dem heutigen Nutzungsverhalten und Durchschnittsalter des klassischen Patientenstammes bleibt fraglich, ob der Anteil Patienten, für den das Nutzen einer Online-Terminbuchung in Frage kommt, jetzt schon ausreichend ist, um das Angebot weiter zu entwickeln.

[ilink url=“http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxis_edv/article/812236/medatixx-samedi-kooperieren-online-terminen.html“]Quelle (Ärzteblatt)[/ilink]